SOROKIN, Konstantin (*1909)

Kurzbiographie:

Der aus der Ukraine stammende Komponist studierte am Lysenko-Institut in Kiew zunächst Klavier bei K. Michailow und ab 1934 am Moskauer Konservatorium bei dem Rubinstein-Schüler Konstantin Igumnow, ab 1947 dann auch Komposition bei Anatoli Alexandrow. Nach verschiedenen Lehrtätigkeiten arbeitete er ab 1945 als Redakteur in der Klavierabteilung des Verlages Muzyka und trat gleichzeitig mit einem umfangreichen Schaffen als Komponist hervor. Neben vaterländisch geprägten Kantaten und Orchesterwerken schuf er Solokonzerte (auch für jugendliche Instrumentalisten), Kammermusik und zahlreiche Liederzyklen. Klaviermusik bildet dabei einen  Schwerpunkt seines Schaffens, der neben sechs Sonaten und virtuosen Etüden etliche Sammlungen von Stücken für Kinder und Klavieranfänger enthält. Darüber hinaus veröffentlichte er zahlreiche Bearbeitungen von Werken fremder Komponisten (darunter Bach, Corelli, Händel, Schubert, Glinka, Tschaikowsky etc.).

Aprilmorgen
Kinderblätter op. 45
[Russische Klaviermusik Band I SIK 2409, Nr. 23, S. 31]

Thema mit Variationen
Für Kinder
[Russische Klaviermusik Band I SIK 2409, Nr. 47, S. 68]

Winterabend (Frau Holle)
[Russische Klaviermusik Band II SIK 2410, Nr. 25, S. 46]