GURLITT, Cornelius (1820–1901)

Kurzbiographie:

Der am 10. Februar 1820 in Altona geborene Cornelius Gurlitt erhielt seine erste musikalische Ausbildung bei Johann Rudolf Reinecke, dem Vater seines Mitschülers Carl Reinecke. Nach seinem erfolgreichen Debüt als Pianist im Alter von 17 Jahren entschloss sich Gurlitt, in Kopenhagen Komposition, Klavier und Orgel zu studieren. Nach Aufenthalten in Leipzig (dort leitete sein Freund Niels Wilhelm Gade die Konzerte des Gewandhauses) und Rom, wo er 1855 Ehrenmitglied der päpstlichen Accademia di Santa Cecilia wurde, kehrte er nach Altona zurück. Er blieb in seiner Heimatstadt als freischaffender Komponist, Organist und Lehrer bis zu seinem Tod im Jahr 1901 tätig.
Cornelius Gurlitt war ein außerordentlich vielseitiger und produktiver Komponist. Neben Symphonien, einer Oper und zwei Operetten hinterließ er Kammermusik und zahlreiche Lieder. Seine Klavieretüden und Anfängerstücke werden noch heute im Unterricht verwendet.

Etüde a-moll
16 melodische Etüden für Anfänger op. 198, 9
[Russische Klavierschule Band II SIK 2354, Nr. 59, S. 88]

Etüde a-moll
[Russische Klavierschule Spielband SIK 2379, Nr. 55, S. 119]