ESCHPAI, Andrej (*1925)

Kurzbiographie:

Andrei Jakowlewitsch Eschpai wurde am 15. Mai 1925 in Kosmodemjansk, Hauptstadt der Sowjetrepublik Mari El, als Sohn des Komponisten und Volksliedsammlers Jakow Eschpai geboren. Von 1934 bis 1941 erhielt Eschpai eine Klavierausbildung am Moskauer Gnessin-Institut. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam Eschpai 1948 an das Moskauer Konservatorium, wo er u.a. bei Nikolai Mjaskowski, Jewgeni Golubjew und Nikolai Rokow Klavier und Komposition studierte. Eschpai war vornehmlich als freier Komponist tätig und lehrte nur für eine relativ kurze Zeit (1965-1970) am Moskauer Konservatorium. Sein Kompositionsstil ist stark von seiner Zugehörigkeit zur Volksgruppe der Mari geprägt, auf deren Kultur er in seinem ganzen Werk immer wieder zurückgreift. Seine Musik, die stets der Tonalität verpflichtet ist (die er bis in die Grenzbereiche ausnutzt), ist vor allem von Béla Bartók, Sergei Prokofjew und Nikolai Mjaskowski beeinflusst. Eschpai schrieb zahlreiche Orchesterwerke (darunter neun Symphonien und nicht weniger als 18 Solokonzerte), Bühnenwerke und Kammer- und Klaviermusik.

Traurige Melodie
Zwei traurige Melodien, 1
[Russische Klaviermusik Band I SIK 2409, Nr. 2, S. 6]

Die Pflaumen fallen vom Baum
24 ungarische Lieder, 17
[Russische Klaviermusik Band I SIK 2409, Nr. 5, S. 9]

Französisches Stück
Acht französische Stücke, 8
[Russische Klaviermusik Band I SIK 2409, Nr. 6, S. 10]

Es sitzen Mädchen mit goldenen Kränzen
24 ungarische Lieder
[Russische Klaviermusik Band I SIK 2409, Nr. 7, S. 11]

Die kleine Wachtel (Weißrussisches Volkslied)
Kinderalbum. 25 Stücke für Klavier, 19
[Russische Klaviermusik Band I SIK 2409, Nr. 27, S. 36]

Russischer Reigen
[Russische Klaviermusik Band I SIK 2409, Nr. 39, S. 54]