BURGMÜLLER, Friedrich (1806–1874)

Kurzbiographie:

Burgmüller wurde am 4. Dezember 1806 in eine Musikerfamilie geboren. Sein Vater, der Komponist und Kapellmeister Friedrich August Burgmüller, war lange Jahre Musikdirektor in Düsseldorf. Seine Mutter, Therese von Zandt, war eine gefragte Klavierpädagogin und Friedrichs jüngerer Norbert ein begabter Komponist. Friedrich Burgmüller entwickelte sich zu einem bekannten Pianisten und Musikpädagogen. 1834 ließ er sich in Paris nieder und wurde einige Jahre später schließlich französischer Staatsbürger. Er nannte sich fortan Frédéric Burgmüller und etablierte sich sehr erfolgreich im Pariser Musikleben.
Burgmüller hinterließ hauptsächlich leicht spielbare Klaviermusik – noch heute werden seine Etüden für junge Klavierspieler sehr geschätzt. Neben der Musik zu seinem seinerzeit besonders erfolgreichen Ballett »La Péri« sind Burgmüllers Einlagen für Adolphe Adams Ballett »Giselle« auch in heutigen Spielplänen präsent.

Etüde a-moll (Arabesque)
25 leichte Etüden op. 100, 2
[Russische Klavierschule Band II SIK 2354, Nr. 78, S. 101]