BERTINI, Henri (1798–1876)

Kurzbiographie:

Henri-Jérôme Bertini (28. Oktober 1789 – 30. September 1876) galt in seiner Heimat Frankreich als phänomenales Klavier-Wunderkind. Unterricht erhielt er von seinem Vater und seinem Onkel, der selbst Clementi-Schüler war. Im Alter von 12 Jahren unternahm Bertini in Begleitung seines Vaters lange Konzertreisen durch Deutschland, die Niederlande, Belgien und England. Als Erwachsener gelang es ihm, sich als angesehener Pianist, Komponist und Klavierpädagoge zu etablieren.
Neben Kammermusik, aus der besonders sein »Nonett op. 107« herausragt, komponierte er ausschließlich für Klavier. Er hinterließ etwa 500 Etüden aller Schwierigkeitsgrade, die sowohl sehr leichte Anfängerstückchen und Übungsstücke für besonders kleine Hände als auch äußerst anspruchsvolle Konzert-Etüden umfassen.

Etüde e-moll
24 Etüden op. 29, 16
[Russische Klavierschule Band II SIK 2354, Nr. 86, S. 108]

Etüde C-dur
24 Etüden op. 29, 8
[Russische Klavierschule Spielband SIK 2379, Nr. 49, S. 112]