BERENS, Hermann (1826–1880)

Kurzbiographie:

Der am 7. April 1826 in Hamburg geborene Johann Hermann Berens erhielt ersten Unterricht bei seinem Vater, Conrad Berens, der in Hamburg das Amt des Militärmusikdirektors bekleidete und darüber hinaus ein bekannter Flötenvirtuose und Komponist war. Bei Carl Gottlieb Reißiger studierte Hermann Berens zwei Jahre lang Komposition in Dresden. Ab 1845 lebte er als freischaffender Komponist zunächst in Hamburg, ab 1847 in Stockholm, wo sich die von ihm begründeten »Quartett-Soiréen« großer Beliebtheit erfreuten. 1849 ernannte man ihn zum Musikdirektor in Örebro, ab 1860 zum Kapellmeister des Stockholmer Mindret-Theater und schließlich zum Professor für Komposition an der Akademie in Stockholm.
Berens hinterließ Werke aller Gattungen, unter seinen Opern errang besonders
»Violetta« große Popularität. In seinem klavierpädagogischen Schaffen ragt besonders die 70 Etüden umfassende Sammlung »Pflege der linken Hand« op. 89 heraus.

Etüde d-moll
Schule der Tonleitern, Akkorde und Verzierungen op. 88, 17
[Russische Klavierschule Spielband SIK 2379, Nr. 56, S. 120]

Etüde a-moll
Neueste Schule der Geläufigkeit op. 61, 13
[Russische Klavierschule Spielband SIK 2379, Nr. 60, S. 126]

Etüde g-moll
Schule der Tonleitern, Akkorde und Verzierungen op. 88, 28
[Russische Klavierschule Spielband SIK 2379, Nr. 64, S. 133]